Beschreibung
Die bei einer Temperatur von 700 bis 800 °C austretende Lava war zu pastös, um sich auszubreiten, und sammelte sich über ihrem Austrittspunkt an. Dies entspricht bei weitem nicht dem üblichen Bild, das wir von einem Vulkan haben; entspricht mit seinem Kegel und seinem Krater einem einfachen, zur Oberfläche hin offenen Bruch.
Die besonderen Bedingungen, die die Entstehung dieses Reliefs bestimmten (Temperatur der Lava zum Zeitpunkt des Ausstoßes, Grad der Viskosität, Geschwindigkeit des Aufstiegs zur Oberfläche, Form der Versorgungsleitung), erklären seine sehr lehrreiche Form, die in der Umgebung ihresgleichen sucht.
Wie alle phonolitischen Reliefs in diesem Sektor muss das Gouléïou vor 8.5 bis 6.5 Millionen Jahren, am Ende der Bauarbeiten im östlichen Velay, entstanden sein.
Somit musste der Phonolith erst später als bei den großen Basaltplateaus vom Typ Saint-Clément durch Risse an die Oberfläche gelangen.
Die Emission von Phonolithen führte zu einer Art sehr gefährlicher Eruptionsdynamik, die Péléen (von Montagne Pelée auf Martinique) genannt wird. Die heftigen Explosionen, die diese Art von Vulkanismus charakterisieren, hängen mit der Ansammlung von im Magma enthaltenen Gasen während des Aufstiegs zusammen. Sie sind der Ursprung der berühmten „feurigen Wolken“, einer Art Lawine aus Gesteinsschutt, vermischt mit heißen und giftigen Gasen, mit verheerenden Auswirkungen.
Öffnungszeiten
Das ganze Jahr über, jeden Tag.
Wir bieten außerdem:
Der Tchier de Borée, ein Werk von Fabienne und Serge Boyer, besteht aus 70 gravierten Steinen, die in einem Kreis mit 80 Metern Durchmesser angeordnet sind. Dieser zeitgenössische Steinkalender, der Kunst, Symbolik und Landschaft vereint, lädt am Fuße des Berges Mézenc zur Kontemplation ein.
Die Roches de Borée ähneln einer Reihe von durch Erosion freigelegten Phonolithkuppeln. Ähnlich wie die umliegenden Gipfel (der Pialoux-Felsen, der Gouleïou, der Touron-Gipfel) zeugen sie vom Vulkanismus, wobei die Krater unsichtbar bleiben.
Kirche aus dem XNUMX. Jahrhundert, umgebaut und im XNUMX. Jahrhundert wieder aufgebaut. Architektur zum Entdecken: Schachbrettmuster aus Vulkangestein und polychrome Fassade: gelber Tuffstein, Granit, Trachyt und rote Schlacke. Statue der Schwarzen Madonna von Genestoux über dem Hauptaltar.
Dies sind typische Beispiele für zähflüssige Lavanadeln, die nahezu in festem Zustand eingelagert wurden. Hier gibt es keine Krater, aber massive Formen in der Landschaft. Interpretationstabelle zwischen den beiden Felsen.
Im Herzen des Naturparks Monts d'Ardèche vereinen sich Quellen, Wasserfälle, Kiefernwälder und alte Vulkane zu einem Weiler, der den Austausch zwischen Mensch und Natur begünstigt.
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